Manifest der Neuen Sprache

Was Sprache alles transportiert ...

 

Mein neues Projekt, das im Grunde etwas ist, das schon sehr lange in mir reifte, nenne ich

 

Manifest der Neuen Sprache.

 

Denn die Neue Zeit braucht eine gleichsam erlöste wie lichtvoll-manifestierende Ausdrucksform.

Wir können damit

 

1. transformieren und verändern

 

2. uns über uns selbst und unsere Außenbeziehungen klar werden

 

3. an jedem Ort, zu jeder Zeit wirken

 

4. Heil(ig)es erfahrbar machen

 

5. uns selbst weiterentwickeln, erfahren, heilen

 

etc.

 

Wir können also Sprache bewusst nutzen, um das Alte in das Neue zu verwandeln und etwas Wundervolles, Tragendes und Wertschätzendes für die Neue Welt erschaffen.

 

 

Ich möchte dazu beitragen, undienliche Sprachmuster aufzudecken, die dahinter liegende Energie bewusst machen und ggf. verändern, damit das Wundervolle im Innen seinen Weg nach außen in die Welt findet.

 

Oft sind wir uns tatsächlich gar nicht bewusst, was mir mit unseren Formulierungen, unserer Tonalität und unserer Wortwahl alles an Bedeutung mitliefern.

Mitunter wollen wir nur einen Teil des Gesagten "wirklich" sagen und wissen gar nicht, was wir alles noch so an Inhalt aussenden.

Ich glaube, es kann uns sehr bei der Entfaltung unseres Potentials helfen, immer bewusster mit unserer Sprache umzugehen.

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Als aktuelles Beispiel möchte ich folgenden Satz vorstellen, den ich in einem Video gehört habe und der dazu geführt hat, dass ich das Video sofort abgeschaltet habe (ich habe es anschließend doch noch angesehen, denn derjenige hat ein sehr großes Herzensanliegen - er möchte, dass es Menschen besser geht):

 

"Luna, die Mondgöttin, verwehrt uns ihr Licht."

 

So sehr die Vorstellung einer Mondgöttin in ein animistisches Weltbild passt - und ich möchte hier die Existenz einer solchen Gottheit oder Wesenheit gar nicht in Frage stellen - so sehr finde ich es schade, dass durch die gewählte Ausdrucksweise eine innere Haltung offenbart wird, die für mich noch Abhängigkeit oder sogar Unterwürfigkeit signalisiert.
Das, was mich noch mehr irritiert, ist, dass außerdem einer Gottheit mit dieser Bekundung menschliche Verhaltensweisen - und zwar nicht erlöste - angedichtet werden.
Luna, die Mondgöttin, beschließt, dass sie den Menschen, die ihr huldigen möchten oder von ihrer Energie beleuchtet werden wollen, ebendiese zu verwehren.
Dazu gehört meiner Meinung schon eine Portion strafende Absicht oder erzieherische Intention ... und zwar auf die alte, knüppelharte Tour á la Goethes Erlkönig: "Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!" Dann wirst du schon sehen.


Ich kann und möchte mir nicht vorstellen, dass ein geistiges Wesen an diesem menschlichen Konzept von Schuld und Bestrafung festhält. Das ist ein Widerspruch in sich!


Noch dazu, wo die Mondgöttin nun absolut nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, dass wir Menschen noch zu beschränkt sind, um unseren Kalender des Sonnenjahrs mit den Rhythmen des Mondes abzustimmen und so dieser Februar einfach keinen vollen Mond umfasst. Dieser fällt auf den 2. März - also hätte der Februar 30 Tage statt nur 28, wäre alles bestens, denn Luna reflektiert das Sonnenlicht regelmäßig und unbeirrt von menschlicher Inkompetenz.


Ich glaube, es ist sehr wichtig, dass wir uns von solchen Zuweisungen lösen und hin wechseln zu einer freien, gelassenen und natürlichen Ausdrucksform, beispielsweise indem wir sagen:

"Im Februar werden wir keinen Vollmond haben."

Und uns möglicherweise dabei denken: "... denn noch haben wir Menschen das Kalenderproblem nicht gelöst, dafür kann aber der Mond nichts."

Luna - würde sie dies erwarten - wäre also von menschlicher Beschwerde entlastet ("Luna, warum tust du uns das an? Scheine doch! Was haben wir denn bloß falsch gemacht? Ist sie erzürnt? Sag uns doch, wo wir uns verbessern müssen!") und der Mensch würde erkennen, dass er selbst etwas tun kann - endlich ein sinnvolles Kalendarium entwickeln, das den Februar nicht zu einem verstümmelten Monat macht, das alle vier Jahre einen Tag mehr hat als sonst. Das käme auch den vielen Kindern, die am 29. Februar geboren werden, entgegen.

Und, was ich als ebenso hilfreich erachte, der Mensch würde sich nicht mehr so hilflos fühlen. Der Mond hat seinen Rhythmus - das ist sehr beruhigend, denn er tut dies zuverlässig und hat auch nichts mit uns zu tun. Dadurch sind wiederum wir entlastet.
Es gibt keinen Grund, irgendwo Schuld zu vermuten oder zu suchen.
Wir können uns entspannen und auf das ausrichten, was uns weiterbringt: Gelassenheit und Ruhe helfen da sicher sehr gut weiter.

Ja, dieser Satz war vielleicht nicht so gemeint, sondern "einfach so ausgedrückt", weil manche Menschen das eben so sagen. Und dennoch darf das kein Argument dafür sein, solche Gewohnheitsstrukturen einfach weiterzutragen.

Erkennen wir unsere Macht, die dazu angetan ist, unmittelbar Dinge zu verändern, z.B. indem ich bewusst und freudig sagen kann: "Was auch immer der Februar an Herausforderungen bringt, was ist mir wichtig, um diese Herausforderungen anzunehmen? Mehr Ruhe und Gelassenheit, mich selbst wahrzunehmen? Okay, dann werde ich genau das tun."

 

Mit Herzensgrüßen und mit kraftvollen Wünschen für die Veränderungen, die ihr euch ersehnt und die Veränderung, die ihr sein wollt,

 

eure

 

Regina Lumina

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